Warum Mosbacher Broadway?



Musikschule entwickelt mit dem Mosbacher Broadway eine neue Veranstaltungsreihe

„Mosbacher Broadway“ gibt den neuen Rahmen für die seit fast zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich laufenden Musicalproduktionen der Musikschule Mosbach unter der Fachgruppenleitung von Annette Diedrich. Insgesamt rund 17.000 Besucher sahen bisher 36 Aufführungen. Eine beeindruckende Zahl, die den kulturprägenden Stellenwert der Musikschule in der Region unterstreicht. Damit setzt die Musikschule in Zeiten der Spardiskussionen und des Rotstiftes in der Kultur ein positives Zeichen.

Dabei soll der Name „Mosbacher Broadway“ nicht vermessen klingen. Der Stoff der letzten Musicals stammt tatsächlich vom Broadway, aus Londons Westend Soho oder aus unserer Kultur- und Hauptstadt Berlin. Die Produktionen des Mosbacher Broadway zeichnen sich durch ein hohes Maß an Professionalität aus. Der Erfolg stellt sich durch die Synergieeffekte aus hochmotivierten Teams, bestens vorbereiteten Musikern, Sängern, Schauspielern, verlässlichen Partnern und einer kontinuierlichen und nachhaltigen Ausbildung diese Fachgruppe ein. Wie auch am echten Broadway besticht der Mosbacher Broadway durch die gute Teamarbeit zwischen Produzenten, Geldgebern, Promotion, Künstlern, Stadt und allgemeinbildender Schule. Der Begriff „Mosbacher Broadway“ steht somit für die gemeinsame Bewegung aller Beteiligten auf der Straße des Musiktheaters.

In einem aktuellen Gespräch mit Adrienne Gohler zieht Sir Simon Rattle (Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, auf deren Homepage) das Fazit: „Kultur ist Notwendigkeit, im Grunde sogar ein Menschenrecht". Dies unterstreicht die Verpflichtung der Politik, hierfür einen finanziellen und organisatorischen Rahmen zu schaffen, neben den vielen anderen Aufgaben, die für unser Gemeinwesen lebensnotwendig sind. Da Deutschland das am dichtesten ausgebaute Straßennetz hat, soll „Mosbacher Broadway“ als Straßenbezeichnung immer daran erinnern, dass auch Kultur Recht auf ein ebenso dichtes Netz hat.